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RSV Rückenwind Mannheim e. V.

 

Aktuelles

Auf dieser Seite findet Ihr künftig akuelle Beiträge aus dem Radsport und vom RSV Rückenwind.

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16.09.2018

Zum dritten Mal Dritter

Klaus Jesse setzt seine Erfolgsbilanz in Hanau fort

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Das Siegerpodium (v.l.n.r.): M. Schöndelen
(Nettetal), G. Hack (RSG Frankfurt), Klaus Jesse
(RSV Rückenwind Mannheim)

Beim Kriterium der Masters 4 in Hanau über 27 Runden à 1,7 km mussten diese gemeinsam mit der Frauenklasse und der Jugend U17 auf die Strecke gehen, was den Rennverlauf ziemlich kompliziert werden ließ. In den Sprints um die Wertungspunkte hatten die „alten Herren” gegen die Jugendlichen keine Chance, während die Senioren ein gleichmäßig schnelles Grundtempo vorlegten, was schließlich zu einem Stundenmittel von fast 40 km/h führte.

Die Punkte für die jeweils ersten 4 in den Wertungssprints wurden nach zwei und dann alle fünf Runden vergeben, Schlusswertung wie immer mit doppelter Punktzahl. Einzig Gerhard Hack, dem ehemaligen mehrfachen Deutschen Seniorenmeister vom ausrichtenden Verein RSG Frankfurt gelang es einmal als Dritter in einem Wertungssprint zwei Punkte zu ergattern, was ihm damit auch den Sieg bei der Seniorenklasse 4 einbrachte. Über die weiteren Platzierungen musste dann der Endspurt die Entscheidung bringen.

In einer Gruppe von fast 30 Fahrern war die Schlussrunde geprägt von verbissenen Positionskämpfen um die besten Positionen für den Endspurt auf der 600 Meter langen Zielgeraden. Geschickt erkämpfte sich Jesse einen der vorderen Plätze und bog als Dritter in die Zielgerade ein. Als der Schlussspurt 200 Meter später vollends eröffnet wurde trat er im richtigen Moment mit an und passierte die Ziellinie mit über 55 km/h als Dritter, hinter dem Nettetaler Manfred Schöndelen, der somit Zweiter wurde.

Damit rundete Klaus Jesse ein Erfolgswochenende ab, nachdem er bereits am Vortag in Günzach und am Vormittag in Kirrlach jeweils 7. geworden war.

Zum obigen Bild von der Siegehrung noch eine philosophische Betrachtung unseres Rennbeobachters:

„Man beachte wie die drei Erstplatzierten ihre Pokale halten, links: vor dem Bauchnabel, Mitte: Mit hängenden Armen – unser Klaus rechts: einarmig gestemmt. Lässt das Rückschlüsse über die Kraftreserven zu?”

02.09.2018

Zwei Rückenwindler finishen den Ötztaler Radmarathon

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Ein Traum... wird Wirklichkeit

Bei widrigsten Wetterbedingungen, Schneeregen und Temperaturen nur wenig über Null Grad stellten sich Fabian und Tobias Paterok den Anforderungen eines der schwersten Alpenklassiker, dem Ötztaler Radmarathon. Insgesamt 228 Kilometer und über 5500 Höhenmeter galt es zu bewältigen.

Waren 7 Grad Celsius am Start fast noch human, machte der einsetzende Regen diese Tagestour zur Tortur. Über 600 der ca. 4000 Starter gaben erschöpft vorzeitig auf. Bei 2 Grad und Schneegriesel am Timmelsjoch wurden die Abfahrten zu einer weiteren Mutprobe.

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Da geht's hoch!

Kühtai (2020 m NHN), Brenner (1377) und Jaufenpass im italienischen Südtirol (2090) waren da schon bezwungen, als der 27 km lange Anstieg von St. Leonhard im Passeiertal hinauf zum Timmelsjoch begann. Mit 2509 Metern über Meereshöhe ist dies einer der höchsten Alpenpässe überhaupt.

Nachdem die Fahrer mit letzter Kraft den Gipfel erklommen hatten, konnte keiner die letzte Abfahrt so richtig genießen, war es doch mehr ein Eiertanz auf rutschigen Strassen, wo es vollste Konzentration erforderte, gefährliche Stürze zu vermeiden.

Erschöpft im Ziel, waren doch alle Finisher glücklich. Alle Widrigkeiten überwunden: GESCHAFFT!

Zeiten, Fotos und weitere Infos unter: www.oetztaler-radmarathon.com/de

19.08.2018

Klaus Jesse fährt in Nettetal-Breyell erneut auf’s Podest

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Das Podest in Nettetal: (v.l.n.r.) R. Kern (Herx-
heim), F. Burdach (Mettmann), „unser” Klaus

In einem spannenden, gut besetzten Rennen der Seniorenklasse 4, im nahe der holländischen Grenze (Venlo) gelegenen Nettetal-Breyell, fuhr der Weinheimer auf Platz drei unter nahezu 30 Startern der deutschen Spitzenklasse.

20 Runden entsprechend 44 km war die angekündigte Distanz und gleich vom Start weg wurde ein hohes Tempo vorgelegt, was am Ende ein Stundenmittel von fast 39 km/h ergab.

Da es keiner der Ausreißergruppen gelang, sich entscheidend vom Feld abzusetzen, traten nahezu 20 Fahrer zum Endspurt an. Sieger wurde der Mettmanner Frank Burdach, aktuell auf Platz 12 der deutschen Seniorenrangliste, vor Rudi Kern aus Herxheim (19.) und Klaus Jesse vom RSV Rückenwind Mannheim.

Nachdem Jesse in den letzten Wochen einige Male taktisch unglücklich operierte, passte diesmal alles. Er hielt sich in den Schlussrunden ständig im Vorderfeld auf und fand die richtigen Hinterräder und Lücken um sich im Finale durchzusetzen. Mit etwas Glück hätte es sogar zu Platz zwei gereicht, aber es gab einige Behinderungen durch das Feld der Frauenklasse, die zeitversetzt ebenfalls auf der Runde gestartet waren und kurz vor dem Endspurt von den Senioren 4 eingeholt worden waren.

Mit seiner stärksten Saisonleistung kehrte Jesse auch in die Top 100 der deutschen Seniorenrangliste zurück.

20.06.2018

Erste RTF-Wertungskarte für den RSV Rückenwind

Alpenfuchs Edi – was ist mit Ü70 noch machbar?

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So sehen Sieger aus! - Am Passo Tonale

Nachdem unser Sportfreund Edmund Westermann bereits im letzten Jahr, nach einem totalen Abriss der Oberschenkel­sehne am Knieansatz, ein spezielles Trainingsprogramm aufgenommen hatte, mit dem Ziel der Alpenüber­querung, hatte er danach Blut geleckt und will auch 2018 wieder die 2000er in den Alpen reihen­weise platt fahren.

Die Route seiner Alpenüberquerung vom 14. – 21. Juni 2017 verlief von Garmisch-Partenkirchen nach Riva am Gardasee, mit Zwischen­stationen in Nauders, Zernez, über St. Moritz nach Livigno, Ponte di Legno und Spormaggiore. Er hatte sich nicht den direkten, kürzesten Weg herausgesucht, sondern überquerte mit Fernpass (1212), Norbertshöhe (1454), Timmelsjoch (2509), Reschenpass (1504), Ofenpass (2149), Bernina (2328), Forcola di Livigno (2315), Eira (2208), Foscagno (2291), Gavia (2640), Tonale (1883) und Ballino (800) insgesamt 12 Pässe in Österreich und Italien, wobei über 10.000 Höhenmeter zu überwinden waren. Nach ca. 550 km folgte dann die letzte herrliche Abfahrt nach Riva di Garda.

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Am Ziel - Riva del Garda

In 2018 soll es nun vor allem in die französischen Alpen gehen. Auf den Spuren der diesjährigen Tour de France möchte Edi den Col de la Colombière (1618 m NHN), den Cormet de Roseland (1968), La Rosière (1855), den Col de la Madeleine (2000), den Col de la Croix de Fer (2068) und den Tourmythos Alpe d’Huez (1838), alles Hochkaräter über 1500 Metern über Meereshöhe, bezwingen.

Mit dabei als Betreuerin seine Ehefrau Gerda, so dass auch Ruhetage im Programm stehen, die die herrlichen Panoramen besonders genießen lassen.

Zur Vorbereitung wird Edi einige RTFs in der Region bestreiten, unter anderem die Heidelberger Panorama – Tour am 13.5.

Dazu hat Edi als erster „Rückenwindler“ eine RTF-Wertungskarte beantragt. Hier vergibt der Bund Deutscher Radfahrer e.V., abhängig von der bewältigten Streckenlänge, bei ausgewählten Veranstaltungen Punkte für die Jahresgesamtwertung.

Wir sehen, bei entsprechender Dosierung der Belastung sind auch im Alter noch super Leistungen möglich, die einen Sportler nicht alt aussehen lassen, sondern mindestens ein Dutzend Jahre jünger machen, was Edi eindrucksvoll beweist.

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Auf zu neuen Taten! - Edi's Wertungskarte für 2018

 

22.04.2018

Kriterium in Bruchsal: Klaus Jesse erneut auf Platz 7

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Noch entspannt, aber konzentriert. Klaus am
Start in Bruchsal (2. v. links vorne)

Am 22. April stand die erste Etappe des „Heuer-Cup“ in Bruchsal an, einer Rennserie, die aus insgesamt 7 Rennen in Baden-Württemberg besteht. Alle Seniorenklassen starteten gemeinsam, jedoch, dank den Transpondern, mit getrennter Wertung.

Bei Sonnenbrand-verdächtigen Wetterbedingungen standen um 10 Uhr früh ca. 70 Starter für die 35-Runden-Hatz an der Startlinie und legten gleich nach dem Startschuß ein furioses Tempo vor. 3 Runden lang ging es ab wie die Feuerwehr, bis diese persönlich erschien, mit über 20 Einsatzkräften und drei fetten Feuerwehrautos, mit Tatütata die Strecke blockierte und den Rennfahrern eine unerwartete Pause bescherte. Ein Fehlalarm in einem Kleinbetrieb an der Rennstrecke war der Auslöser.

Also erstmal Spazieren Fahren (O-Ton Klaus: „meine Stärke!“). Nach einer halben Stunde ging es dann wieder richtig los, aus Zeitgründen wurde die Distanz um 7 Runden verkürzt.

„Meine Beine waren gut und ich konnte mich bei etwa 44 km/h Durchschnitt so bis auf Platz 20 nach vorne arbeiten, als sich bereits nach 3 Runden in einer Kurve vor mir drei Fahrer abschossen und ich einen Sturz nur durch einen Ausflug über den Bordstein in die Blumenbeete vermeiden konnte. Bis ich wieder Fahrt aufgenommen hatte, war das Feld natürlich weg und ich befand mich in einer vierköpfigen Verfolgergruppe“, berichtet Klaus nach dem Rennen und ergänzt: „Unsere anfängliche Hoffnung, wieder zum Feld aufschließen zu können, starb mit der kurz darauf folgenden ersten Wertung, für die das Tempo im Feld noch mal hochgezogen wurde.“

Klaus konnte mit seinen Mitstreitern noch etliche weitere Fahrer einholen, so daß sich die Gruppe auf 11 Fahrer vergrößerte, was die Überrundung durch die Spitze ca. 5 Runden vor Ende aber auch nicht verhindern konnte.

„Immerhin konnte ich dadurch feststellen, daß ich mich im Feld gut halten konnte, dem Windschatten sei Dank, und im Finale auch noch mal richtig „reinhalten“, was mich auf Platz 7 der ca. 15 gestarteten Senioren 4 brachte.“

„Da es noch zahlreiche weitere Stürze gegeben hatte, zum Glück alle ohne schwere Verletzungen, bin ich erst mal froh, heil ins Ziel gekommen zu sein und vor allem hat es Spaß gemacht bei dem schönen Wetter und den vielen Radsportfreunden, die dabei waren“, faßt Klaus sichtlich zufrieden zusammen.

08.04.2018

Eine Radtour nach Worms

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Wenn das jetzt nicht eine unschlagbare Truppe ist...

Es ging nicht um die Geschwindig­keit, sondern um den Spaß. Bei bestem Frühlings­wetter starteten wir am 8. April zu fünft vom Stadler-Parkplatz aus über Neckarau auf den Rheinradweg und dann über Ludwigs­hafen nach Worms. Mit von der Partie waren Franck, Manuela, Jascha, Christian und Tibor, der die Tour hervor­ragend ausgekund­schaftet und vorbereitet hatte.

In der Nibelungenstadt ange­kommen legten wir im Gasthaus der Brauerei Hagenbräu am Rheinufer eine Pause ein und genossen den haus­gebrauten Gerstensaft.

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Zwei schöne Rücken können auch entzücken...

Bestens erholt ging es dann rechts­rheinisch über weitere schöne Radwege nach Lampert­heim und Sand­hofen zurück nach Mannheim. Dort genehmigten wir uns zum Abschluss noch ein Eis (kalt = negative Kalorien…). Alle hatten beste Laune und die nächste Ausfahrt ist in Planung.

Wer mitplanen möchte: Hier verraten wir schonmal den Termin für den nächsten Vereinsabend. Der wird am 20.5. stattfinden (vgl. nebenstehende Box – aber nicht weitersagen!).

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Wer sagt's denn: Läuft!!...

 

08.04.2018

Klaus Jesse 7. in Börger

Frühling im Emsland und internationale Konkurrenz

Bei seinem 5. Saisonstart in Börger, einer kleinen Stadt im Emsland ca. 50 km südlich von Emden, hielt sich Senioren 4-Fahrer Klaus Jesse vom RSV Rückenwind Mannheim bis zum Rennende nach 41 km in der Spitzengruppe, die zuletzt noch aus 16 Fahrern bestand und sprintete auf einen guten 7. Platz, als fünftbester Deutscher, da noch zwei starke Holländer vor ihm einkamen.

Der 13,8 km lange Rundkurs wies nur wenige Höhenmeter auf und auch der Wind war für nordische Verhältnisse eher schwach und die Temperaturen nahe 20 Grad. Dies führte jedoch zu einem Stundenmittel von nahezu 39 km/h. Zahlreiche Ausreißversuche wurden neutralisiert, so daß schließlich nach einer Stunde und 4 Minuten ein 16-köpfige Spitzengruppe zum Endspurt antrat. Obwohl eingangs der Zielgeraden ausgebremst konnte Jesse noch mal beschleunigen und ein paar Plätze gut machen, was am Ende zu Platz 7 und 9 Wertungspunkten für die deutsche Seniorenrangliste reichte. Mit insgesamt 20 Punkten ist der Rückenwindler hier momentan auf Platz 8 der Senioren 4, aber die Saison ist noch lang.

18.03.2018

Erster Podestplatz für Radsportverein Rückenwind

Klaus Jesse fährt bei Minustemperaturen auf Platz 3 bei den Masters 4 in Trierweiler

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Das Podium in Trier (v.l.n.r.): P. Mayer (2.), R. Wilczynski
(Sieger), Klaus Jesse (RSV Rückenwind, 3.)

Schneefall bei der Anreise brachte das Projekt fast zum Scheitern, aber hinter Kaisers­lautern ließen die Schneefälle nach – es galt also „nur” noch, die Minus­tempera­turen zu überwinden.

Auf einem ziemlich welligen Rund­kurs in Trierweiler, nahe der französischen Grenze, mit fast 40 Höhenmetern pro Runde, waren 19 Runden à 1,9 km zu absolvie­ren. Am Start zeigte das Thermo­meter -4° C an. Von nur 12 Mel­dun­gen hatten noch einige angesichts der Wetter­lage ge­kniffen. Der Rest jedoch legte zu­nächst, gemein­sam mit dem zeit­gleich gestarte­ten Frauen­feld, ein hohes Tempo vor. Da das übliche Warm­fahren niemanden richtig aufgewärmt hatte, mußte das Rennen dazu herhalten. Schnell bildeten sich etliche kleine Gruppen und der Anstieg hinauf zum Ziel tat richtig weh. Das Kampfgericht hatte schließlich ein Einsehen und verkürzte das Rennen angesichts der Tempera­turen um drei Runden.

Das resultierende Stunden­mittel lag nur wenig über 30 km/h, aber das störte keinen der Podestfahrer. Sieger wurde Romuald Wilczynski aus Köln (RRG Porz), vor Peter Mayer (Edelweiss Oberhausen) und Klaus Jesse (RSV Rückenwind Mannheim; siehe Bild).

17.03.2018

2. Kinderfest beim „Zweiradcenter Stadler”

Helfer vom Radsportverein Rückenwind im Einsatz

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Sowas niedliches bekam unser Fotograf diesmal nicht vor die
Linse... – die durstigste Teilnehmerin vom Kinderfest 2017

Bei kaltem aber trockenem Wetter fand am 17.03. das alljährliche Stadler-Kinder-Frühlingsfest statt. Mit Kinderschminken, Hüpf­burg, Fahrradparcours und für das leibliche Wohl mit Crêpe- und Bratwurst-Stand - für alles war bestens gesorgt.

Wieder mit dabei die Helfer vom RSV Rückenwind, mit Thu Ha, Edi, Franck und Gregor, die den Kindern bei der Radauswahl halfen, den Parcours erklärten und jedem Teilnehmer einen Fahr­radführerschein ausstellten, der die Kleinen richtig stolz machte.